Ursachen für Bluthochdruck

Bluthochdruck, auch als Hypertonie bezeichnet, bedeutet eine Erhöhung des Blutdrucks auf über 140/90 mmHG. Es gibt unterschiedliche Ursachen von Bluthochdruck und zudem gibt es drei unterschiedliche Arten von Hypertonien, welche verschiedene Bluthochdruck  Ursachen aufweisen.

Primäre Hypertonie

Am häufigsten werden Sie die primäre Hypertonie auffinden, diese macht über 90 % aller Bluthochdrucke aus. Es handelt sich um eine multifaktorielle Erkrankung, bei der vielfältige Einflüsse von Bedeutung sind. Meist weisen 60 % der Betroffenen eine familiäre Veranlagung auf, in Kombination mit weiteren Risikofaktoren wird die Erkrankung verstärkt.

Verschiedene Ernährungsfaktoren wie zum Beispiel: Hoher Kaffee- und Kochsalzkonsum, Übergewicht, Alkohol, Stressfaktoren und eine Nikotinabhängigkeit können ebenfalls ursächlich für eine primäre Hypertonie sein.

Sie können ihr Risiko an Bluthochdruck zu erkranken vermindern, indem Sie ihr Essen weniger salzen. Der Bedarf des Körpers liegt bei 1g /Tag, der tatsächliche Konsum in Industrieländern liegt bei 14-15 g /Tag. Gesunde, salzarme Kost, viel Obst und Gemüse, ungesättigte statt gesättigte Fettsäuren, weniger tierisches Fett und regelmäßige Ausdauersportarten reichen als allgemeine Maßnahme bereits aus, um den Blutdruck zu senken.

Sekundäre Hypertonie

Eine weitere Form des Bluthochdrucks ist die sekundäre Hypertonie. Sie wird von einer organischen Grunderkrankung ausgelöst. Vor allem die Niere kann ein Ungleichgewicht des Bluthochdruckes auslösen. Die renale Hypertonie wird beispielsweise durch diabetische Nephropathien, welche aus einem langjährigen Diabetes mellitus entstehen können, oder Nierentumoren ausgelöst.

Temporäre Hypertonie

Die dritte Form des Bluthochdrucks ist die temporäre Hypertonie. Ursächlich hierfür sind vor allem Medikamente, Gifte und Genussmittel (z. B Antirheumatika, Kortison, Kokain, Amphetamin, Blei oder Lakritze). Die Gestationshypertonie (schwangerschaftsinduzierte Hypertonie) fällt ebenfalls unter diese Form. Sie entsteht dadurch, dass im Blutkreislauf der Mutter 40 % mehr Blutvolumen vorherrscht und durch die Umstellung des mütterlichen Stoffwechsels.

 

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