Übungen gegen Lagerungsschwindel

Behandlungsmethoden bei Lagerungsschwindel sind vom behandelnden Facharzt aber auch von der betroffenen Person selber durchzuführen.

Da diese Form des Schwindels, es handelt sich um eine ernst zu nehmende Erkrankung, durch Otolithen im Bogengang es Innenohres hervorgerufen wird ist eine Therapie mit Körperlagerungs- und Kopflagerungsübungen meist sehr erfolgreich. Dabei werden die Otolithen aus den Bogengängen herausbefördert und in eine Ruheposition gebracht die Schwindelsymptomatiken nicht mehr auslösen kann. Dazu zählt auch das Eplay-Manöver. Dabei wird mehrmals hintereinander eine 90 Grad Drehung des Kopfes um verschiedene Achsen in einer Bogengangebene ausgeführt. Dafür sitzt der Patient und dreht den Kopf um 45 Grad zur betroffenen Seite. Anschließend legt er sich sehr schnell um 90 Grad zurück und senkt den Kopf gleichzeitig um 30 Grad nach unten über die Sitzfläche. Dabei kann der Arzt beobachten ob ein so genannter Nystagmus auftritt. In dieser Position muss der Patient ca. eine Minute verbleiben bevor er dann den Kopf um 90 Grad zur anderen Seite dreht und dort auch wieder eine Minute verbleibt. Abschließend dreht er Kopf und Körper zusammen noch einmal um 90 Grad. Diese beiden letzten Drehungen führen zu einem Nystagmus zum betroffenen und jetzt oben liegendem Ohr. Ein Zeichen dafür, dass die Übung erfolgreich war.


Der Lagerungsschwindel
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Viele der betroffenen schwören auch auf eine Behandlungstherapie durch einen Osteopathen bzw. einen Craniosakral Therapeuten. Diese zählen jedoch zu den freien Arztberufen und leider werden von den meisten gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten nicht übernommen. Die privaten Krankenversicherungen übernehmen diese oder beteiligen sich zumindest mit einem gewissen Prozentsatz. Nachfragen lohnt sich aber auf jeden Fall. Vor allem dann,, wenn die Behandlungsmethoden der klassischen Schulmedizin keine Besserung erbracht haben und dies von einem Mediziner bescheinigt wird.

 

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