Hilfreiche Mittel gegen übermäßiges Schwitzen

Schwitzen ist eine normale physische Reaktion. Es gewährleistet die Temperaturregelung und wirkt damit einem Hitzestau entgegen. Dies macht ersichtlich, dass die Schweißproduktion des Körpers wichtig und sinnvoll ist. Wenn die Schweißproduktion jedoch über das normale Maß hinaus geht, fühlen sich viele Betroffene in ihrer Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Starkes Schwitzen hinterlässt unangenehme Gerüche und unansehnliche nasse Ränder auf den Shirts, was für die Betroffenen oftmals äußerst Scham besetzt ist. Nicht selten führt dies zu einer sozialen Isolation. Viele scheuen sich sogar davor, aufgrund des ausgeprägten Schamgefühls, fachmännische Hilfe zu suchen.


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Diese ist in den meisten Fällen jedoch auch nicht wirklich notwendig. Es gibt gut wirkende Mittel gegen Schwitzen unter den Achseln. Ein beliebtes und effizientes Hausmittel ist naturreiner Zitronensaft. Dieser verschließt ohne Chemikalien die Schweißdrüsen und hält dadurch die Achseln trocken. Es empfiehlt sich vor der Anwendung, die Achseln zu rasieren und gut zu trocknen. Im Anschluss nimmt man ein Wattepad und beträufelt diesen mit dem Zitronensaft. Im nächsten und letzten Schritt werden die Achseln damit eingerieben. Wer empfindliche Haut hat, kann den Zitronensaft vorher mit Wasser verdünnen. Nach der Anwendung bleiben die Achseln bis zu 3 Tage trocken und die Anwendung kann je nach Bedarf wiederholt werden.

Die meisten anderen Mittel gegen Schwitzen unter den Achseln sind mit der Chemikalie Aluminiumchlorid angereichert. Zu den verträglichsten Produkten dieser Art gehört der Kristaldeostein, den es in jeder Drogerie zu kaufen gibt. Die höher dosierten aluminiumchloridhaltigen Produkte sind in der Apotheke erhältlich. Das Wirkprinzip ist das gleiche wie beim Zitronensaft. Wer durch die Anwendung dieser Mittel keine Verminderung der Schweißproduktion erzielen kann, sollte sich nicht davor scheuen, sich fachmännische Hilfe zu suchen. Der Einsatz von chemischen Zusammensetzungen sollte immer Letzteres der Wahl sein, um den Körper nicht unnötig zu belasten. Aluminiumchloridhaltige Mittel sollten nicht bei Brustkrebserkrankungen eingesetzt werden.