Was hilft gegen Sodbrennen

Das unangenehm brennende Gefühl in Magen und Speiseröhre ist auf eine vermehrte Säureproduktion im Magen zurückzuführen. Die Magensäure dringt in die Speiseröhre ein und verursacht dort höllische Schmerzen. Treten diese Beschwerden eher selten auf, z. B. nach einem sehr üppigen Mahl oder nach Genuss von reichlich weißem Zucker, so können Sie getrost auf ein Hausmittel zurückgreifen.

Bei anhaltendem oder häufig auftretendem Sodbrennen ersetzen diese kleinen Helfer allerdings nicht den Arztbesuch. Bei diagnostizierten Magen- und Darmkrankheiten sollten Sie auch die Verwendung von Hausmitteln mit Ihrem Arzt besprechen, um Wechselwirkungen mit Medikamenten zu vermeiden.

Stellen Sie Ihre Essgewohnheiten auf den Prüfstand

Beugen Sie vor, indem Sie Ihre Lebensweise überdenken. Bewährt hat sich z. B. die Vermeidung von fetten ebenso wie von stark gesüßten Speisen – vor allem zur Abendmahlzeit. Auch üppiger Genuss von Kaffee und Tabak kann die Speiseröhre zum Glühen bringen. Essen ohne Zeitdruck und danach ein kleiner Spaziergang können schon die halbe Miete für eine beschwerdefreie Verdauung sein. Bücken, körperliche Anstrengung und flaches Liegen nach dem Essen verstärken die Rückflussgefahr (Reflux) der Magensäure.

Geben Sie der Säure keine Chance – beugen Sie vor!

Hier finden Sie ein paar Anregungen, die dem Sodbrennen ein Schnippchen schlagen, indem sie bereits beim Essen Säure im Magen binden oder die Säurebildung nicht unverhältnismäßig ankurbeln.

Trinken Sie beispielsweise ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Heilerde vor jeder Mahlzeit. Heilerde ist ein Naturprodukt ohne chemische Zusätze. Naturreiner Löß wird extrem fein gemahlen. Je feiner die Teilchen, desto mehr Substanzen kann die Heilerde binden. Ein Glas milchvergorener Kartoffelsaft, 10 Minuten vor jeder Mahlzeit in kleinen Schlucken getrunken, oder ein Likörgläschen frisch gepresster Karottensaft haben eine vergleichbare Wirkung. Auch dem Weißkohlsaft wird zugesprochen, überschüssige Magensäure aufzusaugen, wenn er über ein bis zwei Wochen regelmäßig getrunken wird. Ebenso ist Tausendgüldenkrauttee ein „Vorbeuger“, schmeckt aber sehr bitter, ist also nicht jedermanns Sache.


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Schnelle Hilfe im Fall der Fälle

Für die beste Vorbeugung ist es zu spät, wenn die Speiseröhre brennt wie Feuer. Aber für sporadische Beschwerden gibt es einige gute Tipps, um den Säureüberschuss im Magen schnell in den Griff zu bekommen.  Das einfachste Mittel, das überall und zu jeder Zeit verfügbar ist: verdünnen Sie die Säure, indem Sie langsam und in kleinen Schlucken ein Glas Wasser ohne Kohlensäure trinken. Sie können die Wirkung steigern, indem Sie dem Wasser einen halben Teelöffel „Hausnatron“ (Backpulver) zugeben und gut verrühren. Man bekommt Natriumhydrogenkarbonat, wie die Substanz offiziell heißt, in Drogerien und Supermärkten. Es ist vielfältig einsetzbar – ein richtiger Tausendsassa. Auch ein Esslöffel Apfelessig in einem Glas Wasser kann das Übel schnell verschwinden lassen.

Außerdem haben sich einige Kräutertee-Mischungen sehr gut bewährt. Eine Mixtur aus Kalmuswurzel, Schafgarbe und Pfefferminztee beschleunigt die Magenentleerung, ein Aufguss aus Kamillenblüten beruhigt das gereizte Organ. Eine Teemischung aus Kümmel und Odermennig zu gleichen Teilen verspricht rasche Besserung: Übergießen Sie einen Esslöffel der Teemischung mit einem Viertelliter kochendem Wasser, nach 10-minütigem Ziehen abgießen und in kleinen Schlucken langsam trinken.

Und zum Schluss ein echter Geheimtipp zum Ausprobieren: ein Stück Salatgurke mit Schale gründlich kauen, der Gurkensaft löscht ebenfalls die Glut.

 

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