Was tun bei Scheidenpilz?

Neben der bakteriellen Vaginose gilt die Vaginalmykose als zweithäufigste Erkrankung bzw. Ursache für eine Infektion bzw. einen Scheidenpilz. Rund 70 Prozent aller Frauen haben mindestens einmal pro Jahr die Symptome eines Pilzes. Diese äußern sich durch Juckreiz, Brennen wie auch einem weißlichen Ausfluss.


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Neben den Symptomen ist auch eine Rötung wie auch Schwellung zu bemerken, die vor allem an den Schleimhäuten auftritt. Der Intimbereich der Frau juckt und fühlt sich zudem wund an. Ebenfalls ist es möglich, dass Schmerzen beim Urinieren auftreten. Auch können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auftreten. Die Diagnose wird durch die mikroskopische Methode gestellt, bei welchem ein Abstrich genommen wird und dieser unter dem Mikroskop untersucht wird.

Behandelt wird der Scheidenpilz in erster Linie mit Medikamenten

Hier werden Zäpfchen wie auch Cremes oder Tabletten wie auch Ovula angewendet, welche die Infektion lindern bzw. bekämpfen sollen. Welche Medikamente die Frau erhält, entscheidet im Endeffekt der Arzt bzw. ist auch die Schwere der Infektion ein Grund dafür, für welche Tabletten oder Medikamente sich der Arzt entscheidet. Die Pilzmittel haben den Vorteil, dass diese – im Gegensatz zu Antibiotikum – keine Nebenwirkungen haben. Zudem können diese Präparate auch während einer Schwangerschaft verwendet werden.

Es ist auch möglich, dass ein Lokaltherapeutikum angewendet wird. Hier beträgt die Anwendung mehrere Tage, wobei auch diese Möglichkeit bei einer Schwangerschaft angewendet werden kann. Es ist auch möglich, dass auf Grund der Härte der Infektion die Anwendung bis zu 14 Tagen angewendet werden muss. Bei dieser Methode müssen die Präparate vor dem Schlafen gehen eingenommen bzw. verwendet werden. Denn nur wenn sich der Körper in einer liegenden Position befindet, kann auch eine Wirksamkeit zustande gebracht werden. Für die Beschwerden bzw. Symptome wird gerne eine Creme verwendet, mit welcher zweimal täglich der Intimbereich versorgt wird.


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Bei der systemischen Therapie, welche dann zur Anwendung kommt, wenn die lokale Behandlung keine Wirkung zeigt, werden Tabletten verordnet, welche oral eingenommen werden müssen. Natürlich gibt es hier jedoch Nebenwirkungen – etwa Übelkeit, Bauchschmerzen wie auch Kopfschmerzen können auftreten. Sollte eine Schwangerschaft vorliegen, ist diese Methode nicht anzuwenden.

Es gibt jedoch auch alternative Methoden bzw. Therapien zur Behandlung eines Scheidenpilzes. So etwa auch Borsäurezäpfchen, wobei diese auf Grund der Toxizität beispielsweise in Österreich nicht zugelassen sind. Auch Tampons, welche in Teebaum- oder auch Olivenöl getränkt werden, sind mit Vorsicht zu genießen, wie etwa auch Vaginalduschen oder auch Joghurt wie Knoblauch. Auch wenn die Anwendungen helfen, so sind diese mit vielen Nebenwirkungen in Bezug auf die Schleimhaut versehen.